Arbeiten im Gesundheitswesen
Am 19. März 2026 wurde es im Rahmen des Projekts „Integrationshelden im Rampenlicht“ persönlich, ehrlich und inspirierend: Der gemeinnützige Verein aktiv e.V. lud zu einem Kamingespräch zum Thema „Arbeiten im Gesundheitswesen“ ein. 26 Teilnehmende kamen zusammen, um zuzuhören, nachzufragen und sich auszutauschen.
Im Mittelpunkt standen zwei Gäste mit Migrationshintergrund, die sehr offen über ihren Weg in den Gesundheitsbereich berichteten. Es ging nicht nur um den Berufseinstieg, sondern vor allem um echte Alltagssituationen: Wie fühlt sich der erste Arbeitstag an? Wie geht man mit körperlicher Nähe im Beruf um? Wie erlebt man das Miteinander im Team? Themen, die oft unausgesprochen bleiben, fanden hier Raum – ehrlich, respektvoll und auf Augenhöhe.
Gerade diese Offenheit machte den Abend besonders. Die Geschichten waren greifbar, nahbar und vor allem ermutigend. Viele Teilnehmende stellten Fragen, teilten eigene Gedanken und gingen am Ende mit einem guten Gefühl nach Hause. Einige äußerten konkret den Wunsch, sich im Gesundheitsbereich zu bewerben oder die nächsten Schritte anzugehen. Andere nahmen wertvolle Informationen mit – und den Impuls, diese weiterzugeben.

Moderiert wurde das Gespräch von Anna Kunz, die mit ihrer warmen und unkomplizierten Art eine Atmosphäre schuf, in der sich alle wohlfühlen konnten. Es wurde gelacht, nachgedacht und offen gesprochen.
Auch Thorsten Heyer vom Projektteam zeigte sich begeistert: „Die Offenheit der Gespräche und die aktive Beteiligung zeigen, wie wichtig solche Formate sind. Es wurde nicht nur informiert, sondern auch Mut gemacht und Perspektiven aufgezeigt.“
Die Kamingespräche sind Teil des Projekts „Integrationshelden im Rampenlicht“. Ziel ist es, echte Geschichten sichtbar zu machen, Perspektiven zu eröffnen und Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen – für mehr Verständnis, mehr Austausch und ein starkes Miteinander im Landkreis Bad Kreuznach.

Integration und Ehrenamt

Bei einem Kamingespräch in Bad Kreuznach stand das Thema Ehrenamt und Integration im Mittelpunkt. In offener und persönlicher Atmosphäre berichteten drei Gäste mit eigener Migrationsgeschichte von ihrem Ankommen in Deutschland und ihrem heutigen ehrenamtlichen Engagement. Sie schilderten, welche Herausforderungen ihnen auf ihrem Weg begegnet sind, welche Unterstützung ihnen geholfen hat und warum sie sich entschieden haben, selbst aktiv zu werden. Dabei wurde deutlich, dass Ehrenamt eine wichtige Rolle für gelingende Integration spielt – als Möglichkeit der Begegnung, des Mitgestaltens und des gegenseitigen Lernens.
„Integration ist viel mehr als nur die Sprache zu lernen“, betonte Justyna und hob die Bedeutung von Offenheit, Austausch und persönlichem Kontakt hervor. Auch das Publikum beteiligte sich engagiert am Gespräch und brachte eigene Fragen und Erfahrungen ein. Die Rückmeldungen zeigten, wie wertvoll solche Austauschformate für Verständnis, Motivation und gesellschaftlichen Zusammenhalt sind.








